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Rezensionen (9657)

 
Xirxe
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Geschrieben von Xirxe über Mann am Boden: Thriller Star5

Wer Grausamkeiten und Brutalität in geschriebener Form nicht oder nur schlecht ertragen kann, sollte um dieses Buch einen Bogen machen. Denn es ist derart barbarisch und erbarmungslos, dass ich zwischen den einzelnen Teilen jeweils eine Pause einlegen musste. Was mir jedoch nicht einfach fiel, denn die Geschichte ist derart nervenzerreißend erzählt, dass es mir schwerfiel, das Buch aus der Hand zu legen.
Der eigentliche Plot ist nicht unbekannt: Einbrecher dringen in ein Haus ein und drangsa... mehr

Dreamworx62
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Geschrieben von Dreamworx62 über Frau Einstein: Roman Star4

1896 Zürich. Die Serbierin Mileva Maric, deren wohlhabende Familie und besonders ihr Vater sie immer gefördert haben, tritt am Züricher Polytechnikum als erste Frau ihr Studium in Mathematik und Physik an. Schnell wird ihr klar, dass sie in eine Männerdomäne eingedrungen ist, denn sie muss sich der Vorurteile ihrer Kommilitonen erwehren und gleichzeitig mit ihrer Intelligenz punkten, was natürlich Neid und Missgunst hervorruft. Allerdings ist unter ihnen einer, der nicht nur ihr Wissen bewund... mehr

Dreamworx62
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1962 Pfadfindercamp Chippewa/Wisconsin. Der 13-jährige Nelson Doughty ist ein ehrgeiziger und strebsamer Junge, der aufgrund seiner Intelligenz ein Außenseiter ohne Freunde allein in einem Zelt wohnt. Als Pfadfinder sammelt er recht erfolgreich Abzeichen, was ihm den Neid und die Verachtung seiner Altersgenossen einträgt. Auch für seinen Vater, der als Begleitung mit im Lager ist, ist Nelsen eine einzige Enttäuschung, so dass dieser seinem Sohn etwas mehr Aufgeschlossenheit einprügeln will¸ a... mehr

Yellowdog
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Während mich der dritte Teil der Saga teilweise langweilte, kann man das von dem abschließenden Teil wirklich nicht sagen.
Die Handlung von “Die Geschichte des verlorenen Kindes” setzt in der zweiten Hälfte der siebziger Jahre ein. Elena ist jetzt 32, hat ihren Mann Pietro verlassen und ist mit Nino zusammen.
Die Trennung ist aber schwierig. Es gibt schließlich auch noch ihre Kinder Dede und Elsa.
Beruflich zeigen sich neue Erfolge, da ein neues Buch von ihr in Frankreich erscheint. Und sc... mehr

Dreamworx62
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13. Jh. England zu Zeiten König Johns. Der 15-jährige Harry Talvace lebt seit Jahren gemeinsam mit seinem Milchbruder Adam im Kloster, seitdem ihn sein Vater dort abgeliefert hat. Anstatt Schreibarbeiten zu erledigen, interessieren sich Harry und Adam mehr für das Handwerk und bringen sich selbst Fertigkeiten in der Holz- und Steinverarbeitung bei. Als sie zu Unrecht mit dem Gesetz in Konflikt geraten, flüchten die beiden Freunde von England nach Paris. Dort begegnen sie Harry auf Lord Isamba... mehr

Yellowdog
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Dieser Roman beschäftigt sich auf sehr konzentrierte und dichte Art mit einem Thema, dass vielen jungen Menschen begegnen kann. Der Trennung aufgrund Auszug aus der Heimat. Das bedeutet Abschied von Eltern, Freunden und dem Altbekannten, und möglicherweise von der Liebe. Clare und Aidan sind seit Jahren ein Liebespaar, jetzt werden sie 3000 Kilometer entfernt voneinander studieren. Das ist das vermutliche Aus für die Beziehung. Niemand junges übersteht eine Fernbeziehung in diesem Ausmaß.
D... mehr

User
3518425765

Die Geschichte des verlorenen Kindes ist der vierte Teil und das Finale der neapolitanischen Saga von Elena Ferrante. Der Stil ist weiter angenehm.
Die Personen werden gut und typisch neapolitanisch dargestellt. Die beiden Protagonisten Elena und Lila haben sich weiter entwickelt. Elena ist mit ihren Töchtern wieder nach Neapel. Irgendwie ist sie nicht gerade vom Glück verfolgt, ihre Männerwahl ist nicht so gut. Außerdem trifft sie oft nicht die klügsten Entscheidungen. Lila ist zwar die Pra... mehr

User
3352009082
Geschrieben von Begine über Der Letzte von uns: Roman

Der letzte von uns ist ein beeindruckender Roman über zwei Epochen. Ein Teil fängt 1944 in Deutschland an, der zweite 1969 in Manhatten. Die Personen sind alle lebendig geworden. Man erlebt die Geschichten hautnah mit. Die Erzählungen der beiden Epochen, wechseln sich immer wieder ab.
Werner Zilch wird im Februar 1945 in einer Bombennacht in Dresden geboren. Seine Mutter fleht: Rettet ihn, denn er ist der letzte von uns, dann stirbt sie.Seine Tante kümmert sich um ihn und in Begleitung von W... mehr

Yellowdog
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Geschrieben von yellowdog über Der große Bruder: Roman

Der große Bruder ist ein kurzer Roman, aber er funktioniert dennoch gut, da sich die niederländische Autorin Esther Gerristen auf ein wichtiges Element konzentriert. Sie arbeitet die Tiefe der Beziehung zwischen den Figuren, Bruder und Schwester heraus. Eine Tiefe, den die beiden sich am Anfang nicht bewusst waren. Erst ein Schicksalsschlag führt sie dazu, als dem Diabetiker Marcus ein Bein abgenommen werden. Seine Schwester Olivia ist eigentlich von ihm entfremdet, dennoch nimmt sie ihn für ... mehr

Elohym78
3462051490
Geschrieben von Elohym78 über Hologrammatica: Thriller

Als der Quästor Galahad Singh den Auftrag erhält, die Programmiererin Juliette Perrotte zu finden, ahnt er nicht, in was für eine Gefahr er sich begibt. Je tiefer der passionierte Kopfgeldjäger gräbt, desto mehr Geheimnis deckt er auf. Denn in einer Welt, in der alles auf Lug und Trug basiert, ist einfach nichts so, wie es auf den ersten Blick aussieht: Weder die Personen, noch der eigentliche Grund seiner Suche. Wie ein blanko Puzzle, dass erst einen Sinn ergibt, wenn auch das letzte Teilche... mehr