0060558121

American Gods: A Novel

Von:
Neil Gaiman

ISBN:
0060558121

Verlag:
Harper Perennial

Erschienen:
2003-09-01

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Beschreibung

American Gods is Neil Gaiman's best and most ambitious novel yet, a scary, strange, and hallucinogenic road-trip story wrapped around a deep examination of the American spirit. Gaiman tackles everything from the onslaught of the information age to the meaning of death, but he doesn't sacrifice the razor-sharp plotting and narrative style he's been delivering since his Sandman days.

Shadow gets out of prison early when his wife is killed in a car crash. At a loss, he takes up with a mysterious character called Wednesday, who is much more than he appears. In fact, Wednesday is an old god, once known as Odin the All-father, who is roaming America rounding up his forgotten fellows in preparation for an epic battle against the upstart deities of the Internet, credit cards, television, and all that is wired. Shadow agrees to help Wednesday, and they whirl through a psycho-spiritual storm that becomes all too real in its manifestations. For instance, Shadow's dead wife Laura keeps showing up, and not just as a ghost--the difficulty of their continuing relationship is by turns grim and darkly funny, just like the rest of the book.

Armed only with some coin tricks and a sense of purpose, Shadow travels through, around, and underneath the visible surface of things, digging up all the powerful myths Americans brought with them in their journeys to this land as well as the ones that were already here. Shadow's road story is the heart of the novel, and it's here that Gaiman offers up the details that make this such a cinematic book--the distinctly American foods and diversions, the bizarre roadside attractions, the decrepit gods reduced to shell games and prostitution. "This is a bad land for Gods," says Shadow.

More than a tourist in America, but not a native, Neil Gaiman offers an outside-in and inside-out perspective on the soul and spirituality of the country--our obsessions with money and power, our jumbled religious heritage and its societal outcomes, and the millennial decisions we face about what's real and what's not. --Therese Littleton

Rezensionen (1)

 
Prospero
Geschrieben von Prospero über American Gods: A Novel Star5
15.08.2006 04:53

Drei Jahre saß Shadow im Gefängnis für eine Tat, die er aus Liebe zu seiner Frau Laura begangen hat - als ihm die Komplizen bei einem Bankraub seinen Anteil, er war der Fahrer, vorenthalten wollten hat er sie kurzerhand grün und blau verprügelt. Und dafür, nicht für den Bankraub, kam er ins Gefängnis.
Die Nachricht vom Tod seiner Frau bei einem Autounfall, deswegen kommt er etwas früher aus dem Gefängnis frei, setzt ihn zuerst unter Schock. Während des Flugs zurück nach Hause lernt er einen Herrn namens Wednesday kennen, der ihm einen Job als Laufbursche anbietet. Da Shadows eigentliches Jobangebot sich zerschlagen hat nimmt er das Angebot von Wednesday an. Und dringt dabei nach und nach in eine Welt vor, die von einem kommenden Krieg zwischen den alten Göttern Amerikas und den neuen Göttern geprägt ist - und Shadow scheint auf der Verliererseite zu stehen...

Neil Gaimans brillianter Roman ist ein Road-Movie, Urban-Fantasy, Geschichtsunterricht und Entwicklungsroman in einem. Ein Road-Movie weil Shadow und sein Boss Wednesday - die amerikanische Variante von Odin - über das Land reisen um Odins alte Bundesgenossen für den Krieg zusammenzurufen. Dabei gerät man als Leser auch an Orte, die außerhalb der eigentlichen Realität liegen - schließlich hat man es hier mit Göttern zu tun und Götter haben ihre eigene Art zu reisen oder sich für Kriege zu wappnen.
Urban-Fantasy weil die alten Götter teils vergessen, teils sich eben so durchschlagend in den amerikanischen Städten leben, in denen allerdings auch die neuen Götter gedeihen - Internet, Fernsehen, Städte. (Belebte Städte wie bei "Stadt geht los" hat Gaiman zwar nicht, aber Mr. Town erinnert schon ein wenig an City.)
Der Geschichtsunterricht besteht aus Episoden, die über den Roman verteilt einen breiten Bogen von den ersten Einwanderern Amerikas in der Eiszeit über die Ägypter bis zur Schilderung der irischen Einwanderer der Neuzeit reichen. Sachkundig recherchiert erklärt Gaiman woher die alten Götter stammen, die jetzt in Amerika ihr Dasein fristen.
Und ein Entwicklungsroman deshalb weil Shadow zu Beginn des Romans eher jemand ist, der Dinge mit sich geschehen lässt, der nichts hinterfragt, der passiv sich von Wednesday mitreißen lässt und sich kaum über Dinge wundert, die eigentlich nicht möglich sind - am Ende aber dann durch die ganzen Ereignisse so gewachsen ist dass er den Krieg verhindern kann - wenngleich im Epilog auch angedeutet wird dass eine Entwicklung lange noch nicht zu Ende ist.
Nach "Neverwhere" ist dies der bisher beste Gaiman-Roman: Eine Fülle von wunderbar gezeichneten Charakteren, vor allem Czernobog bleibt im Gedächtnis, einer Handlung die durchaus überraschen kann und einer Sprache, die einen wirklich verzaubert. Kaufen!

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