3453432452

Verblendung (1): Roman

Von:
Stieg Larsson

ISBN:
3453432452

Verlag:
Heyne

Erschienen:
2007-05-01

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2 Mitglieder haben Rezension zu diesem Buch geschrieben

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Beschreibung

Verblendung (1): Roman

Rezensionen (2)

 
Zeilenwiesel
Geschrieben von Zeilenwiesel über Verblendung (1): Roman Star4
04.05.2014 00:38

Meine Meinung

Dies war mein erstes Buch von Stieg Larsson, aber ganz bestimmt nicht mein letztes.
Die Geschichte beginnt damit, dass ein Journalist wegen Verleumdung angeklagt und auch verurteilt wird. Tief geknickt zieht Mikael Blomkvist von dannen. Bis er seine Gefängnisstrafe antreten muss nimmt er noch einen Auftrag eines 82 jährigen Industriemagnaten an, in dem er ergründen soll was mit seiner Großnichte Harriet vor fast 40 Jahren geschehen ist. Seit diesem Zeitpunkt ist diese verschwunden. Und alle denken das sie einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist, welchen nie aufgeklärt werden konnte.

Mikael sieht es als Zeitverschwendung an, aber das Honorar dafür könnte seine Geldstrafe, die er noch zahlen muss, erheblich mildern. Also nimmt er den Vertrag an und begibt sich für fast 12 Monate nach Nordschweden.

Ich bin bei dieser Geschichte sehr froh gewesen das ich jedem Buch eine Chance von mindestens hundert Seiten gebe. Die Vorstellung der drei Hauptprotagonisten war doch anfangs sehr langatmig. Aber im Nachhinein stellte sich das dann wieder sehr positiv da um ein Verständnis für die Verwicklungen in der Geschichte zu bekommen.

Als Lisbeth Salander die Bildfläche betrat wurde es dann zum ersten mal sehr rasant und auch spannend, Lisbeth passte von ihrem Erscheinungsbild und ihrem Lebensstil nun so ganz und gar nicht zu den anderen. Aber für sich war diese Frau einfach genial gezeichnet.

Mit jedem Kapitel kam Mikael der Wahrheit ein Stückchen näher, und während seiner Suche bekommt er auch noch Hinweise auf einen Serienmörder der Frauen bestialisch tötet. Es entwickelnd sich alles nicht so wie Mikael es sich gedacht hatte, aus dem vermeintlich ruhigen Job wird ein wettlauf mit der Zeit, und er sieht sich damit konfrontiert, das jemand ihm nun nach dem Leben trachtet.

Denkt der Leser in eine bestimmte Richtung, macht die Geschichte eine Kehrtwendung und alles kommt ganz anders als erdacht.
Das Ende der suche nach Harriet habe ich mir so nicht vorgestellt, fand es aber eine klasse Lösung.
Und auch jemand anderes bekommt noch sein Fett weg am Ende, aber das will ich hier nicht verraten.
Das endgültige Ende war mir etwas zu offen, aber ich hoffe das Band zwei dort Nahtlos anschließt wo dieses Buch geendet hat.

Fazit: Eine in meinen Augen gelungene, spannende und fesselnde Geschichte, ich werde Band zwei garantiert auch lesen

Aleshanee
Geschrieben von Aleshanee über Verblendung (1): Roman Star4
20.03.2014 07:33

Zum Inhalt

Mikael Blomkvist ist Wirtschaftsjournalist. Seine neueste Story um den Großindustriellen Wennerström geht nach hinten los und Mikael findet sich im Gerichtssaal wieder. Er muss sich jetzt erstmal aus dem Zeitungswesen heraushalten und bekommt überraschend einen ungewöhnlichen Auftrag. Henrik Vanger, 82 Jahre alt, lebt relativ abgeschieden auf einer Insel in Hedestad. Seit 43 Jahren bekommt er jedes Jahr zu seinem Geburtstag eine gepresste Blüte hinter Glas zugeschickt – ein Geschenk, das ihm seine Lieblingsnichte Harriet zum ersten Mal im Jahr 1958 gemacht hat. Doch Harriet ist seit über 40 Jahren bei einem Familientreffen verschwunden. Henrik Vanger engagiert Mikael, den Fall im Geheimen nochmal aufzurollen. Getarnt als Biograf, der die Lebensgeschichte der Großfamilie Vanger schreibt, zieht der Journalist auf die kleine Insel nach Hedestad und ahnt nicht, welche schrecklichen … er aufwühlt

In der jungen Lisbeth Salander, die in einer Sicherheitsfirma als Ermittlerin arbeitet, findet Mikael eine fähige, allerdings äußerst unkonventionelle Hilfe.

Meine Meinung

Ich weiß eigentlich gar nicht, warum ich mit der Trilogie so lange gewartet habe, aber ich bin jetzt froh, dass ich den ersten Teil gelesen habe. Der Autor hat es geschickt verstanden, mich vom ersten Moment an neugierig zu machen. Das spurlose Verschwinden der Nichte von Henrik Vanger, die Blumen, die dem Großindustriellen jedes Jahr zum Geburtstag geschickt werden, um ihn zu quälen und der sehr sympathische Charakter des Journalisten Mikael Blomkvist.

Ich fand es sehr genial, wie die Informationen über die einzelnen Personen perfekt in die Handlung integriert wurden und man sich damit einen sehr guten Einblick verschaffen konnte. Allerdings hat es sich manchmal ganz leicht gezogen bzw. kamen mir manche Ausführungen überflüssig vor – was aber vielleicht für die Folgebände wichtig sein kann. Die Spannung wurde aber kontinuierlich aufrecht erhalten.

Erzählt wurde aus den Perspektiven von Mikael und Lisbeth. Er ist ein 43jähriger Journalist, zusammen mit Erika Berger Inhaber der Zeitschrift „Millenium“, die über Wirtschaftskriminalität berichtet. Die „Wennerström-Affäre“ hat ihn mehr oder weniger ins Aus katapultiert und die Anzeige wegen Verleumdung zum Aussteigen gezwungen. Mikael ist zuerst nicht wirklich überzeugt von dem Auftrag, den Henrik Vanger ihm aufdrängt, aber je mehr er sich in die Ermittlungen verstrickt, umso größer wird sein Ehrgeiz, den Fall der vermissten Harriet aufzuklären. Lisbeth dagegen ist eine sehr exzentrische Person, die so gar nicht in das Bild einer kompetenten Recherche passt. Trotzdem schafft es Mikael, auf einer zwanglosen Ebene mit ihr zusammen zu arbeiten und es war sehr spannend, diese Entwicklung zu verfolgen.
Leider war mal wieder der Klappentext für mich irritierend, da ich mit der Erwartung einer gemeinsamen Ermittlung von Mikael und Lisbeth an die Geschichte rangegangen bin – das ist aber erst im letzten Drittel der Fall.

Alle Charaktere wurden treffend skizziert und haben durch ihre speziellen Eigentümlichkeiten die Spannung erhöht.

Die Aufklärung selbst gestaltet sich als sehr schwierig – auch die komplizierte Familienchronik der Familie Vanger macht es nicht einfach, die Zusammenhänge zu erkennen; trotz allem war ich von der Handlung in den Bann gezogen und bin von der Aufklärung nicht enttäuscht worden. Für die volle Punktzahl war es mir stellenweise zu detailliert.

Fazit

Ein gut durchdachter Krimi mit ungewöhnlichen Ermittlern und einer detaillierten Handlung, die mich von Anfang an in den Bann gezogen hat. Gerade die außergewöhnlichen Charaktere von Mikael und Lisbeth haben mich sehr neugierig gemacht, wie es im zweiten Teil mit ihnen weitergeht.

© Aleshanee

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