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3426198517

Der Augensammler

Von:
Sebastian Fitzek

ISBN:
3426198517

Verlag:
Droemer/Knaur

Erschienen:
2010-06-01

Wo kann ich das kaufen:

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4 Mitglieder haben Rezension zu diesem Buch geschrieben

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Rezensionen (4)

 
Silkedb
Geschrieben von silkedb über Der Augensammler Star4
10.08.2010 10:32

Ich habe bisher die meisten Bücher von Sebastian Fitzek gelesen. Ich habe mich jedoch jedes Mal gefragt, warum denn nur alle so begeistert davon sind. Mitreißen konnte mich bisher keines, teilweise fand ich die Bücher weder schlüssig noch spannend.
"Der Augensammler" ist nun der erste Fitzek von dem ich sagen kann, dass er mir gefallen hat. Sogar gut gefallen!
In jedem seiner Bücher lässt sich der Autor etwas besonderes einfallen. Mal ist es eine Telefonnummer die angerufen werden kann oder ein eingeklebter Post-it. Diesmal ist das Buch mit umgekehrter Seiten- und Kapitelnummerierung gedruckt, was so manchen Käufer zu der Annahme verleitet, dass es sich hier um einen Fehldruck handelt.
Doch nach dem Lesen des gesamten Thrillers verstehe ich auch, dass es sich hier nicht nur um eine Verwirrungstaktik handelt, sondern tatsächlich zum Handlungsablauf passt.
Inhaltlich konnte mich der Autor diesmal überraschen mit interessanten Ideen, sympathischen und facettenreichen Figuren, sowie für mich unerwarteteten Entwicklungen. Besonders die Figur der Alina und die Schilderungen zur Wahrnehmung von nichtsehenden Menschen, fand ich sehr interessant. Hier merkt man, dass sich der Autor mit diesem Thema auseinander gesetzt hat.
Nun kann ich endlich einmal sagen: Ich freue mich auf den nächsten Fitzek!

Henriette
Geschrieben von Henriette über Der Augensammler Star5
05.08.2010 08:34

Alexander Zorbach, ehemaliger Polizist, arbeitet seit vier Jahren als Journalist mit dem Schwerpunkt Verbrechen. Er hat noch immer Kontakte zu ehemaligen Kollegen. Seit einiger Zeit hat er sich mit dem Augensammler beschäftigt. Dieser entführt Kinder, ermordet die Mutter und gibt dem Vater ein Ultimatum, um sein Kind zu finden.
Und dann schlägt der Augensammler eines Tages wieder zu. Er entführt Zwillinge, ermordet die Mutter, die Zorbach gut kennt, und lässt dem Vater für die Suche 45 Stunden, ansonsten sterben die Kinder.
Alex erscheint am Tatort, obwohl noch keiner von den Ereignissen wissen kann. Nun beginnt die Zeit zu laufen, nicht nur für die Kinder, sondern auch für Zorbach, denn er wird immer weiter in den Fall hineingezogen.

Ich war zu Beginn leicht erbost, als ich das Buch ausgepackt hatte, denn die Seiten sowie die Kapitel waren verkehrt durchnummeriert. Eigentlich wollte ich das Buch schon zurückbringen, bis ich feststellte, dass die Nummerierung beabsichtigt war. Am Ende der Story war mir auch klar, dass diese Umkehr der Nummerierung nicht nur ein Werbegag ist, sondern auch mit der Handlung logisch parallel ging.

Mit Neugier und voller Vorfreude begann ich mit dem Lesen und wurde nicht enttäuscht. Die Spannung baute sich schon sehr früh auf. Und der Schreibstil war gut, fesselnd, leicht verständlich.

Die Entwicklung der Story ist gut nachvollziehbar, wie schon erwähnt sehr spannend und nicht ganz vorhersehbar. Die Kapitel werden aus verschiedenen Sichtweisen geschrieben, z.B. dem entführten Jungen, Alexander Zorbach, dem ermittelnden Polizisten. Das hat Sebastian Fitzek sehr gut gelöst, ohne zu verwirren.

Sehr angetan war ich von der Recherche über die blinden Mitmenschen. Dazu gut gefallen hat mir die Danksagung. Herr Fitzek hat hier in seiner Story mitgeholfen, Missverständnisse über Blinde auszuräumen. Ebenso hat er in seiner Danksagung erklärt, warum er auf die Idee mit dem Augensammler gekommen ist. Das war sehr interessant.

Fazit: Für dieses spannende und packende Werk vergebe ich fünf von fünf Sternen. Dieses Buch ist sehr zu empfehlen, allerdings nicht für schwächere Nerven gedacht, die Schwierigkeiten haben, wenn Kinder in diese grausame Handlung mit einbezogen sind.

Schaetzelein83
Geschrieben von schaetzelein83 über Der Augensammler Star5
27.06.2010 11:10

Fitzek hat mich auch dieses Mal nicht enttäuscht - in einer einzigen schlaflosen Nacht hab ich das Buch verschlungen und trotz der kurzen Passage in der Mitte, in der ich dachte "oh bitte nicht schon wieder so ein ähnliches Thema wie in "Die Therapie" (was sich dann als falsch herausgestellt hat) war es durchweg spannend und flüssig erzählt.
Die Geschichte wurde gut aufgebaut und dass man selbst nicht mehr weiß als die Hauptfigur lässt einen selbst oft grübeln.
Der Schluss ist wunderbar aufgelöst, es bleiben keine Fragen offen und er wirkt nicht unrealistisch - was auf der anderen Seite auch wieder erschreckend ist. Aber ein durchweg empfehlenswertes Buch! TOP

Kesseziege
Geschrieben von Kesseziege über Der Augensammler Star5
29.05.2010 21:43

Der Augensammler spielt in Berlin mit seinen Opfern verstecken.
Für sein perfides Spiel tötet er die Mütter und gibt den Vätern 45 Stunden Zeit ihr Kind zu finden. Nach Ablauf dieses Countdowns, stirbt das Kind in seinem Versteck.
Alina, eine blinde Physiotherapeutin hat ab und an Visionen und behauptet bei der Polizei, sie habe womöglich den Augensammler behandelt, doch die glauben ihr nicht.
Ebenso wenig glaubt die Polizei dem Journalisten Alexander Zorbach, der ins Fadenkreuz der Ermittlungen gerät und selbst anscheinen eine Spielfigur des Augensammlers ist.
Der Wettlauf mit der Zeit beginnt. Nach dem ich diesen wirklich guten Thriller beendet hatte, musste ich das Buch erst einmal auf Seite legen und ausatmen. Dieses Buch ist voller Spannung, jedoch wird es zum Schluss noch einmal derart spannend, das ich dachte ich vergesse das atmen beim lesen.
Das bedeutet, die Spannung steigt und steigt, wird gehalten, und wenn man glaubt sie hätte den Höhepunkt erreicht, geht’s noch einmal so richtig los.
Sebastian Fitzek hat es wieder einmal geschafft ein Buch derart spannend und mysteriös zu schreiben, dass man regelrecht an das Buch gefesselt ist und es nicht mehr aus der Hand legen mag.
Witzigerweise hat der Autor sich auch bei dem Thriller „der Augensammler“ etwas für seine Leser einfallen lassen und die Seitenzahl, sowie Kapitel rückwärts nummeriert. Dies hat mich Anfangs ziemlich irritiert, da ich beim lesen die Angewohnheit habe, immer auf die Seitenzahl zu achten. Jedoch macht es im nachhinein Sinn, denn die Kapitel werden als Countdown aufgeführt und so steigert es die Spannung noch weiter, in dem der Leser das Gefühl bekommt, diesen Countdown hautnah mit zu erleben.
Ich selbst hatte beim lesen immer das Bedürfnis auf die Uhr zu schauen.
Die meiste Zeit kann man die Geschichte aus der Perspektive des Journalisten Alexander Zorbach lesen, der vom Schicksal arg gebeutelt ist und mit den Schatten der Vergangenheit kämpft.
Diese Kapitel sind in der Ich-Form geschrieben. Ab und an wechseln dann aber die Sichtweisen, so dass der Leser die Perspektive der blinden Alina oder auch des Ermittlerteams lesen kann.
Dies steigert, meiner Meinung nach, die Spannung noch mehr und lockert zugleich auf.
Interessant ist, dass in diesem Thriller das „Undine-syndrom“ erwähnt wird, eine seltene Zentrale Nervenerkrankung, bei der die normale Atemkontrolle nicht vorhanden ist.
Mir war diese Krankheit zum Beispiel nicht bekannt und so informierte ich mich erst mal im Internet.
Man merkt auch dass Sebastian Fitzek sich sehr mit dem Thema „Blindheit“ auseinander gesetzt und ausführlich recherchiert hat vor allem aber auch auf die Meinung von Blinden gehört hat, denn der Leser bekommt wunderbar die Sichtweise eines Blinden erklärt und kann vieles nachempfinden.
Auf seiner Homepage befinden sich auch einige Originalantworten der Betroffenen.
So wird nebenbei das typische Klischee der hilflosen aus dem Weg geräumt.
Interessant und vor allem sehr informativ ist auch, dass am Ende noch Websiten und Bücher zu diesem Thema vorgestellt werden.
Das Buch beginnt mit dem Epilog und endet mit dem Prolog.
Zum Schluss gibt es noch eine Danksagung über mehrere Seiten hinweg, in dem das Thema Blindheit auch noch einmal erwähnt wird.
Das Cover ist, meines Erachtens nach, sehr passend gewählt. Der Titel auf dem gelben und schwarz grauem Hintergrund fällt sofort ins Auge!
Dieses Buch ist und bleibt für mich ein ganz klares Behaltbuch.

Sebastian Fitzek wurde 1971 in Berlin geboren. Seine bisherigen Bestseller sind :
„Die Therapie“, „Amokspiel“, „Das Kind“, „Der Seelenbrecher“, und „Splitter“.
Seine Bücher werden in über zwanzig Sprachen übersetzt und erscheinen auch als einer der wenigen deutschen Thrillerautoren auch in den U.S.A und England.

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