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3442311705

Der Übergang: Band 1 der "Passage-Trilogie" - Roman

Von:
Justin Cronin

ISBN:
3442311705

Verlag:
Goldmann Verlag

Erschienen:
2010-08-09

Wo kann ich das kaufen:

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1 Mitglied hat Rezension zu diesem Buch geschrieben

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Rezensionen (1)

 
Aleshanee
02.07.2013 15:01

Das Buch hat mich von Anfang an gefesselt. Es ist keine leichte Lektüre und anfangs switcht Cronin von Kapitel zu Kapitel zwischen verschiedenen Charakteren und Ereignissen hin und her. Doch man merkt schnell, dass man auf ein bestimmtes Ziel zusteuert und der packende Schreibstil lässt einen nur so durch das Buch fliegen.

Zur Handlung

Bioforscher haben im bolivianischen Dschungel ein Agen entdeckt, mit dem sie sich erhoffen, dass der Mensch sich selbst heilen und damit ewig, zumindest länger, leben kann. Natürlich ist das Militär an diesem Gen interessiert, da es die Soldaten im Krieg nahezu unsterblich machen würde. Doch die Expedition endet in einem Desaster.
Trotzdem wird die Forschungsreihe fortgesetzt, bis schließlich Versuche an Menschen durchgeführt werden. Dafür haben die FBI-Beamten Wolgast und Doyle den Auftrag, 12 Todeskandidaten, die im Gefängnis auf die Todesspritze warten, als Probanden zu gewinnen. Nachdem der 12. auf dem Weg ins Labor ist, kommt ein neuer Auftrag, den Wolgast nur widerwillig ausführt. Das 6jährige Mädchen Amy, gerade von seiner Mutter in einem Nonnenkonvent zurückgelassen, soll die nächste Testperson sein. Obwohl Wolgast mit Amy fliehen will, ist das Militär schneller.

Während Amy im Labor mit dem Virus infiziert gegen den Tod kämpft, haben sich die anderen 12 Probanden auf ihre Flucht vorbereitet. Sie sind alle durch den Virus zu Blut saugenden Dämonen mutiert und haben in den letzten Wochen gelernt, sich in die Gedanken ihrer Wächter zu schleichen und sie zu beeinflussen. Das Chaos beginnt, als die Mutanten ausbrechen und alle töten oder mit dem Virus infizieren, die sich ihnen in den Weg stellen. Schnell breitet sich dieser Virus über ganz Amerika aus – innerhalb 2 Jahren ist fast die ganze Bevölkerung ausgerottet und auch Wolgast findet den Tod.
Nur Amy überlebt.

Das war sozusagen der Vorspann, er umfasst ca. 1/3 des Buches und ist eine spannende Geschichte für sich.

Ab jetzt geht die Handlung in der Kolonie 2 weiter, 97 Jahre nach dem Jahr Null.
Als sich die Mutanten, Virals genannt, nach ihrem Ausbruch rasend schnell vermehrt haben und die Bevölkerung Amerikas fast ausgelöscht wurde, brachten die Militärs die Kinder in verschiedene Festungen, um das Überleben der Menschheit zu sichern.
Wie diese nun damit knapp 100 Jahre später umgehen, ob es noch andere Überlebende in den Kolonien gibt und was passiert, als Amy in diese geschützte Welt einbricht … lasst euch überraschen

Meine Meinung

Natürlich hätte man einiges kürzer halten können. Die Vorgeschichte bis zum Jahr Null ist eine eigene Etappe für sich und ist dafür, dass so gut wie alle Charaktere, die man bisher kennen gelernt hat, sterben, sehr ausführlich. Trotzdem fand ich dieses erste Drittel sehr spannend und hat mich wunderbar auf das, was danach kommt, vorbereitet.
Auch die Ereignisse und die Beschreibungen der Kolonie im zweiten Drittel hätte man etwas raffen können, trotzdem kam bei mir nie das Gefühl der Langeweile auf. Ich konnte mir zwar während des Lesens vorstellen, dass sich manch andere denken würden „Was zieht sich das jetzt so hin“, aber trotz dessen das manche Infos evtl. überflüssig waren, waren sie interessant und flüssig zu lesen und haben mich keinesfalls gelangweilt. Viele Wendungen, viele Entscheidungen, die sich auf die gesamte Handlung auswirken und immer wieder in andere Richtungen führen.

Die Story an sich ist super und für mich mal etwas völlig neues. Die Charaktere sind gut durchdacht und ich kann mich in sie hineinversetzen (in der Kolonie vielleicht etwas zu viel des guten, da haben mich die vielen Personen manchmal etwas verwirrt), aber je weiter man kommt, erkennt man, das alles wichtig und in sich stimmig ist. Gut durchdachte Lösungen, bis auf ein – zwei Kleinigkeiten, die sich aber vielleicht in den Folgebänden noch auflösen.

Fazit

Alles in allem ein grandioser Auftakt zu einem weit reichenden, gewaltigen Werk, auf dessen Fortsetzung ich mich schon sehr freue.

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