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3548283489

Kein Entkommen

Von:
Linwood Barclay

ISBN:
3548283489

Verlag:
Ullstein Tb

Erschienen:
2011-04-15

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7 Mitglieder haben Rezension zu diesem Buch geschrieben

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Rezensionen (7)

 
Elohym78
Geschrieben von Elohym78 über Kein Entkommen
27.09.2012 19:14

David, seine Frau Jan und ihr kleiner Sohn Ethan wollen gemeinsam einen schönen Tag in einem Vergnügungspark verleben. Doch plötzlich ist Ethan verschwunden. Die beiden machen sich panisch auf die Suche. David findet seinen Sohn schlafend in seinem Buggi, vermutlich nur eine Verwechslung. Doch jetzt ist Jan verschwunden. Er verständigt sofort die Polizei, die unverzüglich die Suche einleitet. Keine Spur und es scheint, als ob David etwas mit ihrem Verschwinden zu tun haben könnte, ja sie sogar ermordet haben könnte, um an Jans Lebensversicherung zu kommen.

Das Cover ist dunkel, in grün und schwarz gehalten. Es zeigt ein gefülltes Kettenkarussell. Für mich spiegelt es sehr gut den Titel und Inhalt wieder, da es Risiko symbolisiert und dass man nicht unbedingt festen Boden unter den Füßen hat. Freude, die in Angst umschlagen kann.

Linwood Barclay hat einen durchaus spannenden Roman geschaffen, der den Leser zu fesseln vermag. Der Schreibstil ist flüssig und durch die einzelnen, teils kurzen Kapitel gut gegliedert. Die Protagonisten sind gut ausgearbeitet und man kann sich in die Angst und Panik hinein versetzen. Leider driftet das Buch zu sehr ins Unwahrscheinliche ab, die Zufälle sind einfach zu passend, als dass Glaubwürdigkeit erzeugt werden könnte. Auch die äußerst brutalen Gewaltszenen verlieren an Glaubwürdigkeit, auch wenn der Spannungsbogen dadurch kontinuierlich hoch gehalten wird.

Mein Fazit: Ein spannendes Werk! Wer an Zufälle glaubt ist hier richtig aufgehoben.

Mele
Geschrieben von MelE über Kein Entkommen
15.04.2012 08:01

Nachdem ich von der LP wirklich gefesselt war und auch einige Rezessionen zu dem Buch gelesen hatte, war mir klar: "Das ist was für mich!" Da ich es weder ertauschen konnte, noch gewonnen hatte, wurde es gekauft und hat mir an diesem Wochenende spannende Leseabende beschert.

Erwartet hatte ich, daß Jan entführt wurde, da ihr Mann sich gegen das Knastprojekt stellt und auch einige Informanten dazu befragt hatte, aber wie sich das Geschehen hinterher entwickelt hat, damit hatte ich nicht im mindesten gerechnet. Skrupellos, Geldgierig und ohne Liebe, so erscheinen mir einige Personen, die mir im Buch begegnet sind, mit denen ich nicht verheiratet noch befreundet sein will. Alles ist aus Lügen aufgebaut und vielleicht überprüfen wir die Identität unserer Partner, bevor wie ihnen grenzenlos vertrauen? Ich mag nicht soviel schreiben, um nicht die Spannung zu nehmen, aber ich hatte doch einige Fragen die aber eher an mich gingen, wie z.B: Wie weit würde ich gehen? Würde ich mein Kind verlassen um große Beute zu machen? Mein Dasein fristen auf einer Insel mit Cocktail in der Hand? Würde ich auch so skrupellos handeln können? Ich kann ohne mit der Wimper zu zucken alle Fragen mit Nein beantworten. Mutterliebe ist doch sehr stark und meine Kinder verlassen um das große Glück zu machen kommt für mich nicht in Frage und das ist auch das, was mich echt angewidert hat, diese Lieblosigkeit auf der einen Seite und die vielen, vielen Lügen auf der anderen Seite. Kann man jemanden so sehr täuschen, daß er einem blind vertraut? Gut, daß es ein Happy End gibt, wenn man es so nennen will, auch wenn es anders ist als erwartet und da es sich hier nicht um einen Liebesroman handelt, ist es natürlich ein wenig grausamer.

Die Figur des Davids finde ich wirklich gelungen und bin überrascht davon, daß er seine Nerven behält in den Situationen die er sich befindet. Es gibt genug Menscheen, die ihm nach dem Verschwindens seiner Frau ans Leder wollen. Ob man im wahren Leben auch so besonnen reagiert lasse ich mal so dahingestellt. Gut fand ich, daß er alles klären konnte und nicht im Unklaren gelassen wurde.

Das Gesamtbild ist ein packender Thriller, der viele Wendungen nimmt und mich immer wieder überrascht hat. Ich fand das Buch echt gelungen. Für mich war es das erste Buch des Autors und er hat wirklich verstanden mich in den Bann zu ziehen.

Richtig Klasse gemacht fand ich das Cover, welches ein Kettenkarussel zeigt. Dort nimmt die Geschichte rund um Jan, David und Ethan ihren Lauf mit der Entführung des Jungen und das Verschwinden von Jan. Die Schrift ist in 3D und lässt sich erfühlen. So etwas kannte ich bisher nicht und fand es sehr interessant. Das rote Lesebändchen würde ich mir für mehr Taschenbücher wünschen, dann müsste ich mir nicht immer ein Lesezeichen suchen.

Also von mir auf jeden Fall eine echte Leseempfehlung

Kimvi
Geschrieben von KimVi über Kein Entkommen Star4
25.10.2011 13:06

David Harwood möchte mit seiner Ehefrau Jan und dem gemeinsamen vierjährigen Sohn Ethan einen wundervollen Tag im Freizeitpark verbringen. Doch der Familienausflug verläuft völlig anders als geplant. In einem kurzen Moment der Unaufmerksamkeit verschwindet plötzlich die Karre mit dem schlafenden kleinen Jungen. Um Ethan möglichst schnell wiederzufinden, trennen sich Jan und David bei ihrer Suche. Die Erleichterung ist groß, als David seinen Sohn endlich wieder in die Arme schließen darf. Doch der Albtraum ist damit noch nicht vorbei, denn nun fehlt von Jan jede Spur. Die Überwachungskameras zeigen nur David und seinen Sohn. Es scheint fast so, als wäre Jan nie mit den beiden im Freizeitpark gewesen. Jans Verschwinden gibt nicht nur der Polizei Rätsel auf und ehe David weiß wie ihm geschieht, steht er unter Mordverdacht....

Meine Meinung

Das Buch beginnt mit einer rätselhaften Szene, die auf den ersten Blick nicht mit dem eigentlichen Inhalt in Verbindung gebracht werden kann. Sie weckt allerdings spontan das Interesse am Geschehen. Der Autor verwendet wechselnde Erzählperspektiven. Meist verfolgt man die Handlung in der Ich-Form, aus der Sicht von David Harwood. Man kann so seine Gedanken und Gefühle hautnah miterleben und seine wachsende Verwirrung nachvollziehen. Es gibt allerdings auch Szenen, in denen man weitere Protagonisten der Handlung begleitet und das Geschehen aus der Erzählperspektive beobachtet. Dadurch verfügt man über umfassendere Hintergrundinformationen als der Ich-Erzähler David. Allerdings mindert dies nicht die Spannung, da Linwood Barclay es hervorragend versteht, nur wenige Informationen weiterzugeben und den Leser auf falsche Fährten zu locken.

Der Schreibstil des Autors, ist genau wie in seinen bisher erschienenen Thrillern, flüssig und angenehm lesbar. Es fällt leicht, sich auf die Handlung einzulassen und sich die agierenden Personen vorzustellen. Als Jan so plötzlich verschwindet, kann man Davids Entsetzen förmlich spüren. Auch seine wachsende Verwirrung, als er langsam entdeckt, dass sie ihm anscheinend einiges verschwiegen hat, wirkt glaubhaft und nachvollziehbar. Genau wie David selbst, hat man das Gefühl, dass sich die Beweise für seine Schuld langsam verdichten und dass es kein Entkommen für ihn geben wird. Beim Lesen stellt man sich ständig die Frage, was geschehen ist und spielt die verschiedenen Möglichkeiten in Gedanken durch. Doch allzu früh wird man nicht auf die Lösung kommen, denn Linwood Barclay hält noch eine Wendungen bereit, die die eigenen Ermittlungen wieder ergebnislos erscheinen lassen. Nichts ist so, wie es auf den ersten Blick scheint.

Der Autor schafft es mühelos, den Leser in den Bann der Ereignisse zu ziehen. Obwohl keine nervenaufreibende Hochspannung aufkommt, bleibt das Interesse an der Handlung durchgehend bestehen. Linwood Barclays Thriller kommt ohne blutiges Gemetzel aus und setzt eher auf die leisen Töne. Er gewährt einen Einblick in die Abgründe der menschlichen Seele und regt den Leser zum Mitfiebern an.

Auf meiner persönlichen Bewertungsskala bekommt der Thriller vier von fünf möglichen Sternen. Ich habe mich, auch ohne Blutvergießen und detaillierte Leichenbeschreibungen, beim Lesen gut unterhalten und konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen. Den einen Stern ziehe ich ab, da ich mir gelegentlich etwas mehr Spannung gewünscht hätte. Auch der finale Showdown konnte mich nicht ganz überzeugen, da er auf mich etwas zu überladen und dramatisch wirkte.

Zahnfee
Geschrieben von zahnfee über Kein Entkommen Star4
15.09.2011 23:21

Reporter David führt eine glückliche Ehe, doch als er mit seiner Familie einen Freizeitpark besucht verschwindet seine Frau spurlos und alle Indizien sprechen gegen ihn. Sein Leben liegt in Scherben und er weiß plötzlich nicht mehr wem er noch vertrauen kann, da seine Frau nicht die ist, die sie zu sein vorgab. Eingebettet in diesen Handlungsstrang ist eine parallele Story um Davids Arbeitsstelle und eine Erpressung. Beide Handlungen haben dann und wann Berührungspunkte. Einige Stellen in beide Handlungssträngen sind etwas sehr dick aufgetragen aber ansonsten ist die Handlung recht unaufgeregt und gut ausgearbeitet.

Dies war mein erstes Buch von Linwood Barclay aber bestimmt nicht mein Letztes. der Autor schafft es auch durch die Kürze der Kapitel die Spannung zu halten. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und der Handlung kann man ohne Probleme folgen. Durch geschickte perspektivische Wechsel fühlt man sich als Leser gut durch die Handlung geführt und man entdeckt oft, das nichts ist wie es scheint.
Ein lesenswerter Thriller.

Silkedb
Geschrieben von silkedb über Kein Entkommen Star3
18.08.2011 10:48

Journalist David Harwood ist einer brisanten Geschichte auf der Spur. Doch damit macht er sich nicht nur Freunde. Auch familiär gibt es Probleme, Davids Frau Jan wirkt depressiv und so ist David erleichtert, als seine Frau einen gemeinsamen Tag im Vergnügungspark mit Sohn Ethan vorschlägt. Aber schon kurz nach der Ankunft gibt es das erste Durcheinander: Ethan ist verschwunden und David und Jan trennen sich um ihn zu suchen. David hat Erfolg und findet Ethan schlafend in seinem Buggy, doch stattdessen ist nun Jan verschwunden. Sie bleibt unauffindbar und die Polizei nimmt ihre Ermittlungen auf. Dabei tauchen schnell die ersten Unklarheiten auf, warum wurden nur zwei Eintrittskarten gekauft und wieso taucht Jan nicht auf den Überwachungsvideos auf? David weiß nicht mehr was er glauben soll ...

"Kein Entkommen" von Linwood Barclay ist ein Einzelband, der in keiner inhaltlichen Verbindung zu den übrigen Büchern des Autors steht. Die Inhaltsangabe hörte sich für mich sehr spannend und interessant an und zu Anfang war ich auch richtig gespannt, was mit Jan geschehen ist und welcher Geschichte der Journalist auf der Spur ist.
Leider nimmt Linwood Barclay dem Leser aber jeden Überraschungseffekt, indem schon ab einem sehr frühen Zeitpunkt Kapitel aus einer anderen Perspektive in die Geschichte eingebunden werden, die nur allzu früh ahnen lassen, worauf das Ganze hier hinaus laufen wird. Auf diesen Teil der Geschichte hätte ich gut verzichten können, bzw. es wäre besser gewesen die Hintergründe auf andere Art und Weise aufzudecken.
Erschreckend fand ich hier eigentlich nur eins: die Vorverurteilung die David erfahren muss und wie sein Umfeld auf das Verschwinden seiner Frau reagiert.
Ob man dieses Buch aber nun deshalb schon Thriller nennen kann, muss jeder selber entscheiden.
Eine volle Empfehlung kann ich für "Kein Entkommen" leider nicht aussprechen. Aber es ist ein Buch, das sich sehr schnell und leicht lesen lässt.

Josie0412
Geschrieben von Josie0412 über Kein Entkommen Star4
12.05.2011 21:07

David, ein Kleinstadt-Journalist aus Promise Falls, ist einer großen Enthüllungsstory auf der Spur, als mit einem Mal sein Leben auseinander bricht.
Jan, Davids Frau, war mit David und Sohn Ethan auf dem Weg zu einem Vergnügungspark, wo Ethan scheinbar Opfer einer vermeintlichen Entführung wurde. Kurze Zeit später, steht der Buggy mit Ethan mitten im Park, aber nun ist Jan spurlos verschwunden.
Alle Spuren deuten auf David. Hat er seine Frau wirklich umgebracht? Oder nahm sich Jan selbst das Leben, weil sie, wie sie selbst zugab, Depressionen hat?
David stößt auf immer mehr Ungereimtheiten und macht sich auf die Suche nach seiner Frau, deren Vergangenheit und ihrer Geheimnisse...

Fazit:
Endlich ein neuer Barclay! Und er hat mich nicht enttäuscht. Obwohl die Story an sich bald zu durchschauen ist, fesselt sie einen doch und es war für mich ein wahrer Pageturner.
Es ergeben sich einige Drehungen und Wendungen, die man zu Anfang doch nicht für möglich gehalten hatte, oder gedanklich dem armen David nicht zumuten wollte.
Der einzige Wehmutstropfen, wenn denn überhaupt, ist für mich die Story um den geplanten Gefängnisbau gewesen, an der David recherchiert hat. Diese musste nicht unbedingt mit eingebaut werden und war für mich teilweise störend.
Daher ein Punkt Abzug, aber immer noch sehr gute 4 Sterne.
Barclay ist immer wieder ein Genuss für Thrillerfans!

Vicoli
Geschrieben von vicoli über Kein Entkommen Star4
05.05.2011 17:47

David und Jan machen mit ihrem 4jähirgen Sohn Ethan einen Ausflug in einen Freizeitpark. Als David ein Eis kauft, verschwindet der Buggy mit Ethan. Jan hat einen kleinen Moment nicht aufgepasst. Die Beiden trennen sich auf der Suche nach dem Kind. David findet Ethan wieder, allerdings ist nun Jan verschwunden. Da Jan Tage vorher in depressiver Stimmung war und von einem Selbstmordversuch berichtet hat, deutet erst alles auf einen Selbstmord hin. Nach und nach deutet alles darauf hin, dass David mit dem Verschwinden von Jan zu tun. David ist Reporter und recherchiert über korrupte Stadträte. In der Stadt soll ein privat geführtes Gefängnis entstehen. David vermutet, dass der Geschäftsführer des Gefängnisses mit dem Verschwinden was zu tun hat. Zufällig hat David, Jahre zuvor die Geburtsurkunde von Jan entdeckt. In der Hoffnung, dass sie bei ihren Eltern ist, zu denen sie den Kontakt abgebrochen hat, fährt er zu ihnen. Doch dort erfährt er, dass ihre Tochter schon seit Jahren tot ist. Wer ist Jan wirklich?
Die Geschichte wird auch aus dem Blickwinkel von Jan erzählt. Sie hat vor Jahren einen Raubüberfall begangen und musste untertauchen. Sie hat eine andere Identität angenommen. Da ihr Partner aus dem Gefängnis kommt, wollen sie nun die Beute zu Geld machen und gemeinsam verschwinden.

Das Buch ist spannend geschrieben. Obwohl nach etwa der Hälfte klar ist welchen Verlauf di e Geschichte nehmen wird.
Hier fehlt das Überraschende, dass andere Bücher von Linwood Barclay hatten.

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