3963920025

EDELFA UND DER TEUFEL: I - Wie alles begann (EDELFA UND DER TEUFEL / Eine Piemont-Saga, 4-teilig)

Von:
Caroline Sesta

ISBN:
3963920025

Verlag:
ediZioni

Erschienen:
2018-05-14

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Rezensionen (4)

 
User
20.05.2018 21:51

Edelfa und der Teufel I – Wie alles begann von Caroline Sesta ist der gute Auftakt der Piemont Saga.
Nach der Lektüre von Sofian, der Sarazene wollte ich diesen Roman gerne lesen.
Der Roman beginnt in Piemont 1557. Die Franzosen belagern Piemont und bei den Kämpfen wird Lauro di Montemano gefangen genommen und sein jüngerer Bruder stirbt. Gemeinsam mit 6 anderen Männern, werden sie als Sklaven verkauft.
Gleichzeitig soll die Grafentochter Edelfa verheiratet werden. Auf der Reise zu ihrem Bräutigam wird sie überfallen und gerät genau wie Lauro in die Händen des Grafen Emanuele.
Er verliebt sich in Edelfa. Die Geschichte wandelt ins Fantastische,
Nach der Flucht Edelfas und den 7 Männern, wird es richtig interessant. Es ist toll mit anzusehen, wie Edelfa den Haushalt übernimmt.Die Alltagsszenen werden gut dargestellt.

Die Charaktere aller Personen sind detailliert beschrieben. Obwohl mir Lauro zu sehr der Gutmensch wird, ist Emanuele der Teufel.
Der Schreibstil der Autorin ist wieder schön.
Dieser Roman ist historisch, mit Teufelsfantasie. Für Leser Historischer Romane mit belegbaren Daten wohl nicht das Richtige, aber mich hat es nicht gestört. Das Ende ist allerdings ziemlich offen, so das man am Besten mit dem ersten Band anfängt.
Ein gut zu lesender Roman.

Hexenaugen
15.05.2018 23:52

Teil I der spannenden Piemont-Saga führt uns in das Valle Varaita im Nordwesten der Provinz Cuneo, die abgelegene Alta Langa und an den Golf von Neapel.

Durch die plastische Beschreibung der Landschaft meint man selbst an diesen Orten gewesen zu sein.
Die Zeit in der Edelfa sich im Kloster befand ist gut beschrieben und hat mich beeindruckt. Das Klosterleben und das der Menschen dort wurden mir nahe gebracht und ich konnte es mir gut vorstellen.
Die Begegnung Edelas mit dem Teufel war spannend und verblüffend aber auch gruselig

Das Buch wird nie langweilig dieses liegt wohl auch am Humor der in die Geschichte eingebaut wurde.
Einige Fragen bleiben in diesem 1. Teil offen die hoffentlich im 2. Teil der Saga beanwortet werden. Ich kann den 2. Teil der Saga kaum erwarten und freue mich darauf zu erfahren wie es weiter geht.

Die etwas altmodische Sprache geben dem Buch, meiner Meinung nach, etwas Besonderes sie machen den Charme des Buches aus.
Nachdem ich Sofian, der Sarazene von Caroline Sesta gelesen hatte wollte ich natürlich auch dieses Buch lesen und meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht.

Hexenaugen
15.05.2018 23:50

Teil I der spannenden Piemont-Saga führt uns in das Valle Varaita im Nordwesten der Provinz Cuneo, die abgelegene Alta Langa und an den Golf von Neapel.

Durch die plastische Beschreibung der Landschaft meint man selbst an diesen Orten gewesen zu sein.
Die Zeit in der Edelfa sich im Kloster befand ist gut beschrieben und hat mich beeindruckt. Das Klosterleben und das der Menschen dort wurden mir nahe gebracht und ich konnte es mir gut vorstellen.
Die Begegnung Edelas mit dem Teufel war spannend und verblüffend aber auch gruselig

Das Buch wird nie langweilig dieses liegt wohl auch am Humor der in die Geschichte eingebaut wurde.
Einige Fragen bleiben in diesem 1. Teil offen die hoffentlich im 2. Teil der Saga beanwortet werden. Ich kann den 2. Teil der Saga kaum erwarten und freue mich darauf zu erfahren wie es weiter geht.

Die etwas altmodische Sprache geben dem Buch, meiner Meinung nach, etwas Besonderes sie machen den Charme des Buches aus.
Nachdem ich Sofian, der Sarazene von Caroline Sesta gelesen hatte wollte ich natürlich auch dieses Buch lesen und meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht.

Yellowdog
13.05.2018 10:55

Edelfa und der Teufel von Caroline Sesta zeichnet sich durch einen besonderen, angenehm zu lesenden Schreibstil aus und durch sensibel gezeichnete Charakterisierung der Hauptfiguren, Lauro di Montemano aus Piemont und Edelfa di Frattamaggiore aus Neapel.
Das Schicksal führt sie im Jahr 1557 zusammen, als sie beide Gefangene der Franzosen werden.
Die Figurenzeichnung hat ihre Stärken und Schwächen. Lauro wird mir fast zu verständnisvoll und tolerant geschildert, dabei ist er ein erwachsener Mann, wirkt aber deutlich jünger, genau wie sein 18jähriger Bruder Fausto, der wie ein Kind erscheint.
Der negative Part Graf Emanuele di Cortemilia wirkt ebenso wie seine mit dem Teufel in Verbindung stehende Mutter ambivalent und labil. Die Beigabe von unnatürlichen Phänomenen ist natürlich auch Geschmackssache, ich habe mich nicht daran gestört.

Der Roman ist umfangreich. Durch die Länge hat die Autorin aber auch Gelegenheit, einzelne, besondere Momente ausführlich und detailreich zu gestaltet, ohne zu überfrachten. So wird es auch möglich, die Auswirkungen der Geschehnis wie Entführung und Teufelsanbetung zu zeigen. Edelfa ist danach zunächst völlig verstört, fängt sich aber wieder.
Lauro und Edelfa flüchten schließlich in die Cottischen Alpen. Die Landschaftsbeschreibungen kann der Leser so richtig genießen. Für eine kurze Zeit erleben sie hier Frieden und Freiheit.

Es entsteht eine Dichte, Atmosphäre sowieso. In der Gesamtheit aber wird die Handlung relativ langsam, geduldige Leser sind gefordert. Dem gegenüber steht die Leidenschaft, mit der das Buch geschrieben ist und das den Leser mitreißt.

Fazit: Ein stimmungsvoller, lesenswerter Roman!

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