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Name: Der harte Kern
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Angelegt von maisonne
Angelegt am 23.09.2010 14:55

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Maisonne

Abstimmung Januar 2014

Geschrieben von maisonne am 27.12.2013 11:51

Ich habe ein paar Tage Urlaub und deswegen Zeit, mich um meine Januar-Vorschläge zu kümmern. Lasst euch ruhig Zeit mit der Abstimmung.

1. Versunkene Gräber (Elisabeth Herrmann)

Verschollene Briefe, eine alte Familiengruft und ein grausamer Mord - Anwalt Vernau kommt einem düsteren Geheimnis auf die Spur.

Einige Jahre sind vergangen, seit Anwalt Joachim Vernau den Drahtziehern eines Mordkomplotts das Handwerk gelegt hat. Auch die gemeinsame Kanzlei mit seiner Ex-Partnerin Marie-Luise ist längst Geschichte. Bis ihn ein Hilferuf aus Polen erreicht: Jazek, der gemeinsame Freund aus längst vergangen Tagen und durchzechten Nächten, sitzt mit einer Mordanklage im Gefängnis und beteuert seine Unschuld. Vernau ist entschlossen, Jazek zu helfen, und reist nach Polen. Versunkene Gräber auf einem alten Friedhof sind die erste Spur. Verlorene Briefe und vergessenes Leid ziehen Vernau immer weiter hinein in den Strudel der Ereignisse des Jahres 1945. Flucht und Vertreibung, Ende und Neuanfang - damals kreuzten sich die Schicksale von Tätern und Opfern, und Entsetzliches geschah. Doch erst Generationen später steigt das Grauen noch einmal aus dem Grab, und wer sich ihm entgegenstellt, muss sterben.

2. In guten wie in toten Tagen (Gina Mayer)

Helenas Hochzeit soll das gesellschaftliche Ereignis des Jahres werden: Das Kleid, die Torte, die Gäste alles muss perfekt sein, wenn sie vor den Altar tritt. Vor allem aber ist der Bräutigam perfekt: Tom Schenker, von allen Schülerinnen angehimmelter Vertrauenslehrer des Gymnasiums. Helena war schon in ihn verliebt, als er noch ihr Deutschlehrer war. Genau wie die meisten ihrer Freundinnen.
Eine Woche vor der Hochzeit steigt der klassische Jungesellinnenabschied. Bis spät in die Nacht ziehen die jungen Frauen, beschwingt und reichlich alkoholisiert, durch die Bars und Clubs der Stadt. Zum krönenden Abschluss werden noch ein paar Pillen eingeworfen.
Am nächsten Morgen ist Helena verschwunden und Tom wurde brutal ermordet. Und keine der Freundinnen kann sich erinnern, was in der Nacht wirklich passiert ist.

3. Schattengrab (Nané Lénard)

Wo ist Sophie? Seit knapp fünf Wochen ist die Siebenjährige aus Hannover verschwunden. Spurlos. Alle Ermittlungen führen ins Leere. Sie muss die Wohnung allein verlassen haben. Aber warum? Weder die Eltern noch die Ermittler können sich dies erklären. Mit jedem Tag voller Bangen und Warten schwindet ein Stück Hoffnung dahin, dass die Kleine noch lebend gefunden werden kann. Als am Strand von Neuharlingersiel ein erschreckender Fund gemacht wird, scheint alles verloren. Hauptkommissar Wolf Hetzer reist inkognito an die Nordseeküste, als der LKA-Fallanalytiker Thorsten Büthe ihn darum bittet. Er kennt den Vater des vermissten Mädchens und will keine grausigen Details preisgeben, bis das Ergebnis der rechtsmedizinischen Untersuchung vorliegt.

4. Der Gesang des Blutes (Andreas Winkelmann)

Es ist im Keller. Und bald kommt es herauf. Die eigenen vier Wände auf dem Land: für Kristin und Tom geht ein Traum in Erfüllung. Doch die junge Mutter beschleicht von Anfang an ein ungutes Gefühl. Das alte Haus ist ihr unheimlich. Als Tom kurz nach dem Einzug überraschend stirbt, werden Kristins Ängste von Tag zu Tag schlimmer. Sie hört Stimmen, und nachts träumt sie von einer Gestalt, über die man im Dorf spricht: von einem Scherenschleifer, der hier vor langer Zeit eine Frau getötet haben soll. Kristin glaubt, langsam verrückt zu werden. Die Dorfbewohner raten ihr, das neue Heim so schnell wie möglich zu verlassen. Sie entschließt sich, zu bleiben.

5. Am zwölften Tag (Wolfgang Schorlau)

Ein neuer Fall für Dengler: die schmutzigen Geschäfte der Massentierhaltungskonzerne Georg Denglers Sohn Jakob ist verschwunden. Bereits seit drei Tagen! Denglers geschiedene Frau macht ihm die Hölle heiß: Finde unseren Sohn! Aber nicht nur Jakob ist unauffindbar. Auch Laura Trapp, die in Jakobs Parallelklasse geht, ist verschwunden. Ebenso Julian und Tim, zwei seiner Freunde. Georg Dengler, der Stuttgarter Privatermittler, macht sich auf die Suche nach seinem Sohn und dessen Freunden. Er findet bei Jakob zu Hause Aufkleber, wie sie Unbekannte in den letzten Wochen auch in den Tiefkühltruhen von Supermärkten angebracht haben. »Dieses Fleisch stammt aus Massentierhaltung. Sie vergiften damit sich und ihre Familie«, steht darauf. Auf Jakobs Computer findet er Fotos und Filme aus Hühner- und Putenmastanlagen. Widerliche Fotos, eklige Filme, die das Elend der Tiere dokumentieren. Ist sein Sohn ein radikaler Tierschützer geworden? Bereitet er mit seinen Mitstreitern eine große Aktion vor? Oder sind sie den Betreibern der Tierfarmen in die Quere gekommen und jetzt in Gefahr? Wieso weiß er nichts darüber? Wieso kennt er seinen Sohn so wenig? So lernt Georg Dengler auf der Suche nach Jakob seinen Sohn erst wirklich kennen – und kommt den mörderischen Methoden von Massentierhaltung und Lebensmittelindustrie auf die Spur.

Kurzliste zum Abstimmen:

1. Versunkene Gräber (Elisabeth Herrmann)
2. In guten wie in toten Tagen (Gina Mayer)
3. Schattengrab (Nané Lénard)
4. Der Gesang des Blutes (Andreas Winkelmann)
5. Am zwölften Tag (Wolfgang Schorlau)

Viel Spaß!

 

Antworten:

Kirschbaum
Comment kirschbaum, 27.12.2013 12:24

Danke für die tollen Vorschläge - genau mein Geschmack :-)
Die Nr. 1 habe ich gerade gelesen, wäre sonst mein 3-Sterne-Kandidat gewesen.

Kurzliste zum Abstimmen:

1. Versunkene Gräber (Elisabeth Herrmann)
2. In guten wie in toten Tagen (Gina Mayer) *
3. Schattengrab (Nané Lénard)
4. Der Gesang des Blutes (Andreas Winkelmann) **
5. Am zwölften Tag (Wolfgang Schorlau) ***

Maisonne
Comment maisonne, 27.12.2013 13:01

@kirschbaum: Wie war das Buch denn, ähnlich gut wie die anderen Vernau-Romane? Kennst du Schorlau? Ich hab ihn gerade erst für mich entdeckt.

Kirschbaum
Comment kirschbaum, 27.12.2013 13:26

Es liegen jetzt einige Jahre zwischen den letzten und diesen Vernau-Roman, deshalb habe ich die Atmosphäre nicht mehr so präsent - ich meine aber, dass der Roman ähnlich gut ist, allerdings an "das Kindermädchen" kommt er nicht ran.
Von Wolfgang Schorlau kenne ich alle älteren Bücher. Ich finde sie durchweg sehr gut geschrieben. Mit gefällt der politisch/gesellschaftliche Hintergrund in den Romanen, der allerdings auch beängstigend wirkt. Insgesamt sehr authentisch.

User
Comment giraffe2006, 27.12.2013 22:30

Auch von mir ein Danke für die tollen Vorschläge:-)

Kurzliste zum Abstimmen:

1. Versunkene Gräber (Elisabeth Herrmann)
2. In guten wie in toten Tagen (Gina Mayer) ****
3. Schattengrab (Nané Lénard) **
4. Der Gesang des Blutes (Andreas Winkelmann) ***
5. Am zwölften Tag (Wolfgang Schorlau) ***

Sunflower14204
Comment sunflower14204, 28.12.2013 19:37

Auch von mir ein Danke für die tollen Vorschläge:-)

Kurzliste zum Abstimmen:

1. Versunkene Gräber (Elisabeth Herrmann)*
2. In guten wie in toten Tagen (Gina Mayer) ***** **
3. Schattengrab (Nané Lénard) ****
4. Der Gesang des Blutes (Andreas Winkelmann) ***
5. Am zwölften Tag (Wolfgang Schorlau) ***

User
Comment Biggieule, 29.12.2013 18:07

Lieben Dank Maisonne, für die wirklich tollen Vorschläge. Sie treffen wirklich alle meinen Geschmack und die Entscheidung fällt schwer.........
Ausscheiden kann ich lediglich Versunkene Gräber, da ich dies grade erst gelesen habe. Wäre sonst auch mein Favorit gewesen.

Lange Rede kurzer Sinn, hier also meine Stimme:

1. Versunkene Gräber (Elisabeth Herrmann)*
2. In guten wie in toten Tagen (Gina Mayer) ***** *****
3. Schattengrab (Nané Lénard) ***** *
4. Der Gesang des Blutes (Andreas Winkelmann) ***
5. Am zwölften Tag (Wolfgang Schorlau) ****

Amaziliatzacatl
Comment amaziliatzacatl, 30.12.2013 12:48

Vielen Dank für die tollen Vorschläge. Schade, dass 'Versunkene Gräber' schon so bekannt ist, klingt für mich am Besten :-)
Aber die anderen sind bestimmt auch toll. Hier also meine Sternchen:

1. Versunkene Gräber (Elisabeth Herrmann)****
2. In guten wie in toten Tagen (Gina Mayer) ***** *****
3. Schattengrab (Nané Lénard) ***** **
4. Der Gesang des Blutes (Andreas Winkelmann) ***
5. Am zwölften Tag (Wolfgang Schorlau) ***** *

Maisonne
Comment maisonne, 30.12.2013 19:43

Dann ist es ja schon entschieden und ich gehe es mal bestellen.

 

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