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Rezensionen (5)

 
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06.05.2007 15:18

Vom Altmeister des amerikanischen Kinos kommt diese nicht nur für eingefleischte Dylanologen packende Dokumentation: ein filmisches Jigsaw Puzzle allererster Güte, spannend von der ersten bis zur letzten Minute.
Scorsese’s Affinität zur Musik ist hinlänglich bekannt durch die Realisierung des »Last Waltz« oder durch seine Beiträge zur »The Blues«-Serie. Was im Falle Dylan geboten wird, ist eine fesselnde Mischung aus Kalter-Krieg-Geschichtsunterricht gepaart mit soziokultureller Bürgerrechtsbewegungs- bis Swinging-Sixties-Dokumentation, aufgereiht an jener Perlenkette der Metamorphose des pausbäckigen Teenagers Robert Zimmermann vom Woody Guthrie transformierenden Folkie hin zum hippen Bandrocker, dessen wilde Mähne mit der Heugabel gekämmt zu sein schien.
Kompetente Zeitzeugen erster Güte kommentieren eloquent jenen Weg raus aus dem Kaff Hibbing über Greenwich Village und ein skandalös elektrisiertes Newport (Sideman Mike Bloomfield malträtiert die Telecaster, als ob der Klapperschlangen häuten will) bis hin auf die Bühne der ehrwürdigen Royal Albert Hall.
Sehenswert überdies ob der zahlreich perfekt eingeschnittenen rotzfrechen Interviews und Kommentare des sich immer wieder selbst neu erfindenden »Song and Dance Man«.
Scorsese läßt »No Direction Home« geschickt mit der legendären 66er Tournee bzw. dem Motorradunfall wenig später enden und der Betrachter eilt hochadrenalisiert zum per Flatrate angebundenen Rechner, umgehend den passenden Soundtrack »The Bootleg Series Vol. 4/Bob Dylan Live 1966« ordernd.

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06.08.2006 18:24

Bonvivant, Frauenheld wie obsessiver Spieler, spendabel und chronisch pleite, rastlos, dandyhaft - kaum ein Attribut, mit dem Robert Capa, als André Friedmann am 22. Oktober 1913 in Ungarn geboren, nicht von Presse oder Biographen bedacht wurde.
Als Ungar jüdischer Abstammung mit siebzehn Jahren nach Berlin und später Paris geflohen, katapultierte ihn 1936 sein ebenso legendäres wie umstrittenes Porträt des tödlich getroffenen Freiheitskämpfers in den Olymp der Pressefotografie.
Bereits zwei Jahre später rief ihn, der wie kein zweiter dem Leid der Zivilbevölkerung angesichts der Schrecken des Krieges Ausdruck verliehen hat, die internationale Presse als den »bedeutendstens Kriegsreporter« aus.
Im Berliner Martin-Gropius-Bau waren - konzipiert von der Bibliothèque Nationale de France in Paris - in der Zeit vom 22. Januar bis zum 18. April 2005 mehr als 300 größtenteils Vintageprints seiner Fotografien ausgestellt. Das vorliegende Buch bietet den fulminanten Katalog dazu.

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31.07.2006 18:34

André Breton, der sie partout als Surrealistin etikettieren wollte, beschrieb ihre Kunst als »ein farbiges Band um eine Bombe«. Madonna beteuerte »Frida ist die große Inspiration für mein Leben«. Zu Lebzeiten kannte Frida Kahlo Wassily Kandinsky, Marcel Duchamp und Pablo Picasso. »Weder Derain, noch Du, noch ich, sind in der Lage, einen Kopf so zu malen, wie Frida Kahlo!« gesteht Picasso in einem Brief an Diego Rivera. Dieser wiederum wirbt anläßlich einer geplanten Ausstellung für seine Frau: »Ich empfehle Ihnen diese Künstlerin, nicht als Ehemann, sondern als begeisterter Bewunderer ihres Werks, ätzend und zärtlich, hart wie Stahl und zart und fein wie der Flügel eines Schmetterlings, bewunderswert wie ein schönes Lächeln und tiefgründig und grausam wie die Bitternis des Lebens.«

Nicht erst seit der äußerst erfolgreichen Verfilmung ihres Lebens und Wirkens durch Regisseurin Julie Taymor (Hauptrolle Salma Hayek in einer schlicht leidenschaftlichen Verkörperung) ist das Interesse an Frida Kahlo als Kunst-Ikone erneut heftig aufgeflammt. Im Jahr 2006 noch immer »Fridomania« post mortem allerorten. Frida Kahlo ist Malerin und Mythos. Als mexikanische Kultfigur mit unvorhergesehener Popularität liefert sie lange schon und schier unablässig Stoff für Bücher, Theaterstücke und Filme, ist idolisiertes Objekt für Merchandising. Frida auf Handtaschen, Postkarten, Frida als Poster und Schlüsselanhänger. Leben wie Werk der wohl mit Abstand bekanntesten Malerin ganz Lateinamerikas sind von kraftvoll exotischer, schillernd bunter und mythisch umrankter Anmutung.

Als bekennende Marxistin gab die charismatische Rebellin, obwohl geboren am 6. Juli 1907, zeitlebens ihr Geburtsjahr mit 1910 an, dem Jahr der mexikanischen Revolution. Sie verehrte Stalin und hatte als »emanzipierte« Frau, gebeutelt durch die Untreue ihres Mannes Diego, Affären mit prominenten Männern wie Leo Trotzki oder Nickolas Murray und auch Frauen wie der Sängerin Chavela Vargas (»La Llorona«). Nickolas Murray verdanken wir (ebenfalls in der Hamburger Ausstellung in fantastischer Qualität präsentiert) – neben Lola und Manuel Alvarez Bravo, Imogen Cunningham, Fritz Henle oder Gisele Freund – einige der schönsten fotografischen Zeitdokumente: prachtvolles, pathetisches und detailbesessenes In-Szene-setzen; regelrechte Performance-Fotografie. Stets ernst blickende, auf den Betrachter gerichtete Augen, »gekrönt von dichten Brauen, die sich vereinten wie Vogelschwingen«, wie Raquel Tibol attestiert.

Fast zwangsläufig versetzt der Kontakt mit den Originalbildern den Betrachter in eine Art Verzückungszustand. Hierzulande wartete man allerdings eine »halbe Ewigkeit« vergeblich, ihre Gemälde einmal mehr »leibhaftig« in Augenschein nehmen zu dürfen. Dem Bucerius Kunst Forum ist nun – bereits ein Jahr vor dem 100. Geburtstag der wichtigsten Vertreterin mexikanischer Kunst – das Kunststück gelungen, die größte private Kollektion von Werken Frida Kahlos aus dem Museo Dolores Olmedo Patino (Xochimilco, Mexiko) einer deutschen Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Die in Hamburg ausgestellten Gemälde beleuchten die zentrales Themen des Lebens und der Kunst Frida Kahlos: Schmerz, Verlust, Unglück und Leiden. Von einer Kinderlähmung im Alter von wohl sechs Jahren behält Frida eine Behinderung des rechts Beins, eben achtzehnjährig erleidet sie jenen fatalen Busunfall. Diesen überlebt sie zwar schwerstverletzt, er markiert aber den Anfangspunkt lebenslänglicher Qualen wie zahlloser Operationen. In deren Auswirkungen schließlich, bereits fast ihr halbes Lebens an Rollstuhl oder Krankenbett gefesselt, stirbt sie mit gerade 47 in ihrem Geburtshaus (»Casa Azul« oder »Blaues Haus«, heute Frida-Pilgern aus aller Welt zugänglich als Frida Kahlo Museum). »Pies para qué los quiero si tengo als pa volar«/»Wozu brauche ich Füße, wenn ich Flügel haben zum Fliegen« hatte sie ein Jahr zuvor ihrem Tagebuch anvertraut.

Ergänzt durch Leihgaben aus gesamtamerikanischen Sammlungen ist die liebevoll inszenierte Ausstellung vom 15.6.–17.9.2006 ein absolutes »Muß« für alle Kahlo-Fans.

Infos: http://www.buceriuskunstforum.de

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Geschrieben von andreaskuhn über Frida Star5
24.06.2006 14:48

Ein »must have« für alle Kahlo-Fans: so emotional aufwühlend und spannend (von der ersten bis zur letzten Minute) wie der reich honorierte Film brilliert auch der Soundtrack ohne jeglichen Anflug von »Hollywood«-Kitsch durch ebenfalls hochkarätige Besetzung.
Mit »Frida« ist Julie Taymor (Regie) das bewundernswerte Kunststück gelungen, das Leben einer schillernden Kunstikone mitsamt dazugehöriger großer Liebesgeschichte in knapp zwei Stunden Zelluloid ohne ernsthafte historische Lücken zu packen.
Frida und der dazugehörige erstklassige Soundtrack sind eine regelrechte »Einladung«, sich mit den diversen angerissenen Thematiken (das revolutionäre Mexiko, die Welt im Umbruch während der 20er bis 40er Jahre des vergangenen Jahrhunderts, Die Muralisten um Diego Rivera, Trotzki vs. Stalin, Modotti, Mella ...) intensiver zu befassen.
Die Musik-CD zum Movie ist uneingeschränkt empfehlenswert (Musik/musikalische Leitung: Elliot Goldenthal); hervor ragen insbesondere Chavella Vargas, Lila Downs oder Caetano Veloso als moderne wie traditionelle Vertreter lateinamerikanischer Sangeskünste.

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Geschrieben von andreaskuhn über On the Road Star5
23.06.2006 17:35

Beat-Generation – Gemeinschaft auf der Suche nach der Gegenwelt zum »American way of life«

Nach der Veröffentlichung des ersten Kerouac-Buches »The Town and the City« dauerte es ganze sieben Jahre voller Streit und Schwierigkeiten, bis 1957 sein »On the Road« endlich bei Viking Press in New York erschien. Trotz der orthodoxen Art, mit welcher der Verlag das Buch redigiert und somit die Leser weitgehend gegen Kerouacs stilistische Neuerungen abgeschirmt hatte, wurde »Road« – der »Film in Worten« – zum vielbeachteten Durchbruch für den damals 35jährigen Autor.

Mit Staatsangehörigkeit »Franko-amerikanisch« wurde John L. (»Ti Jean«) Kerouac am 12. 3. 1922 in Lowell (Massachusetts), einer soliden Fabrikstadt in New England, geboren. Er war der zweite Sohn des Druckers Emil Kerouac und seiner Frau Gabrielle (geb. L’Evesque). Nach dem Tode des Vaters entwickelt Jack eine starke, jungenhaft-schwärmerische Bindung zu seiner Mutter, die geduldigen Lesern nur zu gut in Erinnerung bleiben wird.
Mit siebzehn Jahren wechselt er von der High School in seinem Geburtsort Lowell zur etwas extravaganten »Horace Mann School for Boys« in New York City. 1940 erhielt er das Stipendium für’s Columbia College. Nach knapp zwei Jahren brach mit dem Angriff der Japaner auf Pearl Harbor auch für die USA der Krieg aus, sodaß Kerouac die Universität nicht beendete. Er ging zunächst zur Handelsmarine, wurde 1943 für kurze Zeit Rekrut, bis er als »schizoide Persönlichkeit« entlassen wurde, um den Rest des Krieges wieder als Handelsmatrose auf dem Nordatlantik zu verbringen.
Obwohl Jack also keine akademischen Grade erreichte, lernte er während seiner Studenten-Zeit zwei seiner wichtigsten Freunde und späteren Weggenossen kennen: Allen Ginsberg und William S. Burroughs. Von beiden kann man ohne Übertreibung behaupten, daß sie zu den literarisch produktivsten und bedeutendsten Vertretern der »Beat-Generation« zählen und einen nicht zu unterschätzenden Stellenwert in der amerikanischen Literatur der 50er bis 70er Jahre aufweisen. Noch 1990 tauchen sie mit ihren kreativen Projekten regelmäßig im rauschenden Blätterwald der bunten Gazetten auf.

Wanderjahre und Gelegenheitsjobs
In den Jahren ab 1941 übte Jack Kerouac – wie er selbst angibt – »alles mögliche« aus, im einzelnen Jobs als Tankwart, Bremser bei der Eisenbahn, Eisverkäufer, Bahnhofsarbeiter, Gepäckträger, Baumwollpflücker, Möbelpackergehilfe, Blechverarbeitungslehrling beim Bau des Pentagon (1942), Bauarbeiter und Brandwache im Forstdienst. Alles Stationen einer Reise durch den Kontinent Amerika, die seinem späteren literarischen Werk als loses Gerüst dienen sollen – abgesehen von jenem unendlich gewaltigeren Gefühls-Kontinent, den Kerouac mit vorher nicht dagewesener Spontanität und Unmittelbarkeit einer ureigenen Sprache vor unserem inneren Auge ausbreitet.
1950 erscheint sein erster Roman »The Town and the City«, 1955 Stipendium der National Academy of Arts and Letters. Nach Erscheinen des rasch zum Kultbuch avancierenden »On the Road« im Jahre 1957 hat Jack Kerouac – wie es Allen Ginsberg in der Einleitung zu »Howl« formuliert – »Intelligenz in elf Bücher hineingesprudelt, die in halb so vielen Jahren geschrieben wurden«. Die ersten beiden erschienen, sicher nicht ohne Druck seitens der Verleger, die den schnellen Dollar eines Nachfolge-Geschäfts witterten, bereits im darauffolgenden Jahr.
Nach siebenjährigem Kampf um die Durchsetzung seines lange verschmähten individuellen Stils nahm Kerouac frustriert und angewidert zur Kenntnis, daß seitdem sich ein kommerzieller Erfolg eingestellt hatte, er von der Verleger- und Kritiker-Schickeria in den höchsten Tönen gelobt wurde, gern gesehener Gast in Talk-Shows war und das Image, das um ihn herum gezimmert wurde, mit seinem eigentlichen Wesen nicht mehr allzu viel gemein hatte.
Zwei Jahre vor seinem Tod am 21. Oktober 1969 in St. Petersburg/Florida veröffentlicht der innerlich längst emigrierte Vielschreiber die »Vanity of Duluoz«, einen romanhaften Report über »Eine abenteuerliche Erziehung«, durchtränkt mit der pessimistischen Tinte eines 45jährigen, der zeit seines Lebens durch Amerika und neue Länder umhergeschwirrt war, um »alles kennenzulernen«. Was – um Seymour Krim zu zitieren – »die unfallsicheren Eskapaden, denen sich die Mehrheit der jungen amerikanischen Literaten damals hingab, lächerlich erscheinen ließ«.

Beat-Generation – alles andere als uniformiert
Die Rede ist von einer »Generation«. Mit reizüberfluteter Selbstverständlichkeit schlucken wir einen solchen Begriff. Unsere Zeit ist unzweifelhaft geprägt von »trendy« Slogans, von wohlklingenden Schlagworten, die zumeist eher auf unseren Griff in den Geldbeutel abzielen, als daß sie uns einen inhaltlichen Sinn vermitteln wollen.
Das man eine Wortschöpfung wie »Beat-Generation« zunächst relativieren muß, verdeutlicht Walter Höllerer bereits 1961, also gerade vier Jahre nach dem Erscheinen von »Road«. Mit Nachdruck unterstreicht er in seiner damaligen Betrachtung aktueller Tendenzen in der amerikanischen Literatur, daß sich die »jungen Amerikaner« zu Recht gegen die allgegenwärtige Etikettierung, das Abstempeln unter dem Schlagwort »BG« wenden. Sie seien alles andere als uniformiert, und was sie zusammenhalte, sei nicht nur ein äußerer Anlaß, nämlich der »Protest gegen etwas«; vielmehr beruhe ihr »spontanes Zusammengehörigkeitsgefühl« auf gemeinsamen Erfahrungen und Entdeckungen und auf der Unmittelbarkeit ihrer Kunst.
Was (damals wie heute) als »Generation« heraufbeschworen werde, sei genau genommen eine »Schar verschiedenster junger, eigenwilliger Leute, über den ganzen Kontinent und z.T. auch Europa verstreut, die einander kennen, einander unterstützen, …, deren Stimme vertrauenswürdiger geworden ist, nachdem sie sich aus den Zwangsvorstellungen einer eingerichteten Sprache, einer vorgeschriebenen Denkweise und einer vorgezeichneten Laufbahn zu lösen versuchten und sich zu einer unverstellten Sicht verschworen haben«.
Auf einen gemeinsamen Nenner bringt es der Protagonist in »On the Road«, die eigentliche Schlüsselfigur des amerikanischen Beat und personifizierte Legende: Neal Cassady. Nach dem Zusammentreffen mit Jack Kerouac 1948 in New York gibt er dessen literarischem Schaffen die entscheidende Prägung. Kerouac wiederum meißelt ihm als Hauptfigur (»Dean Moriarty«) seines bekanntesten Buches ein sicher unvergessenes Denkmal.
Cassady, 1926 in Denver/Colorado geboren, verbringt nach der Trennung seiner Eltern die ersten Jahre unter »Obhut« des Vaters in einer Pennerherberge seines Geburtsortes. Zum ersten Mal 14jährig und erneut ein Jahr später gerät er in Polizeihaft, nachdem er einen Autodiebstahl verübt hat. Sein vor Lebensungestüm berstendes, vor Anstrengung und Sehnsucht keuchendes Dasein verbrachte Cassady »sich den Teufel um die eigene Existenz« und den »Plunder überkommener Habseligkeiten« scherend, liebend, leidend, schwitzend und »being on the road«. Sein Leben im Rausch, in Ekstase, in einer uneingeschränkten Freiheit, von der viele allenfalls träumten und die so manche seiner Zeitgenossen nur »darzustellen« versuchten, endete mit 42 Jahren im Drogenrausch auf den Gleisen einer Bahnstrecke.
»Das Buch in Drehbuchform ist der Film in Worten« proklamierte Jack Kerouac, und keinen geeigneteren Hauptdarsteller für »Road« hätte er sich wünschen können als eben Neal Cassady, einen »abgefahrenen« Typen jenseits von Gut und Böse. Alles an ihm war übersprühendes Leben. Und das ist der Punkt, um den es in Kerouacs Werk geht: um unmittelbare Aktion und Sprache.

It’s now or never!
Das Motto seiner Erzählweise will sein: »Rede jetzt oder schweig für immer«. Als Vollgasfahrer der amerikanischen Prosa schuf er mit Worten eine »rasante Wiedergabe totalen Erlebens voller Handlung, Farbe, Milieu, Rhythmus und Klang« – und alles so organisch verpackt, daß Nachahmung praktisch unmöglich ist. Ein Generalangriff gegen die korsettierte Literatur einer Zeit voller angestaubter Tabus und eingleisigen Denkens.

Epilog
»Etwas, was du fühlst, wird die ihm eigene Form finden.« – Jack Kerouac, Evergreen Review, NY, 1959.